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TOP 3 – Auslöseverzögerung und Serienbildgeschwindigkeit

Was bringt die beste Kamera, wenn sie nicht flott ist. Und flott heißt: kurze Auslöseverzögerung und eine schnelle Serienbildfunktion. Fangen wir mit der Auslöseverzögerung an. Eines ist klar, hat man bereits aufs Motiv fokussiert, ist die Auslöseverzögerung bei jeder Kamera minimal. Eine Verzögerung von deutlich unter 0,1 Sekunden ist überhaupt kein Thema. Interessant wird das Ganze, wenn's um das Thema Point-and-Shoot geht. Was heißt das? Kamera aus der Tasche, Motiv anvisieren und abdrücken. Dabei kommt es nicht darauf an, das Motiv "stundenlang" zu gestalten, sondern den Moment einzufangen. Klassische Point-and-Shoot Momente gibt's im Urlaub auf dem Wochenmarkt, spielende Kinder sind ein tolles Motiv aber auch Tiere, die durch die Gegend toben. Und damit genau das mit einer Kamera funktioniert, ist ein schneller Autofokus elementar. Und natürlich ein Autofokus, der auch den Punkt trifft, sprich knackscharfe Bilder macht. Also, los geht's. Zack, zack – Olsen muss mal wieder dran glauben. Dazu ein paar Schüsse aus der lockeren Hand und meine erste Erkenntnis steht fest: Die beiden NEXen sind echt flott. Und weil ich es ja mal wieder etwas genauer wissen will, mache ich meinen beliebten Stoppuhr-Test. Und auch der bestätigt das Tempo der Sonys. Zwischen 0,2 und 0,4 Sekunden vergehen, bis die Kameras fokussiert und ausgelöst haben.

Das war der Test bei Tageslicht. Aber was passiert in der Dämmerung bei schlechterem Licht? Beide Kameras haben ein Autofokus-Hilfslicht, das dann beim Fokussieren unterstützt – falls du es im Einstell-Menü eingeschaltet hast. Eine gute Idee, die natürlich nicht neu ist und andere Hersteller ebenfalls einsetzen. Nur frage ich mich, warum das rote AF-Hilfslicht ausgerechnet neben dem Auslöser und Griff an der Kameravorderseite ist. Mit meinen dicken Fingern ist es garantiert immer so, dass ich die Funzel teilweise verdecke. Was passiert? Es kommt nur ein Teil des Lichtes beim Motiv an und die Kamera tut sich sichtlich schwerer, schnell zu fokussieren. Also liebe Kamerahersteller: denkt doch mal an die Jungs mit den dicken Fingern und sucht euch einen anderen Platz fürs AF-Hilfslicht. Gebe ich mir Mühe und versuche das Licht nicht zu verdecken, sind die NEXen auch wieder flott. Klar kommt es vor, dass die Kamera mal den Fokus vor und zurückfahren muss, um die Schärfe zu treffen, aber das kommt nur recht selten vor. Insgesamt bin ich mit der Auslöseverzögerung und dem Treffen der Schärfe sehr zufrieden.  

Und wie sieht's nun mit der Serienbildgeschwindigkeit aus. Zwei Tempi kann ich im Kamera-Menü unter dem Punkt "Bildfolgemodus" wählen. Ist der Punkt "Serienaufnahme" gewählt, machen die Kameras gut drei Bilder pro Sekunde. Wobei bei der NEX-7 schon nach etwa 15 bis 20 Bildern das Tempo etwas in den Keller geht, bei der NEX-6 sind es immerhin 30 bis 35 Fotos, bevor das Tempo gedrosselt wird. Hier schlägt die höhere Auflösung der NEX-7 erbarmungslos zu. Bei jedem Foto muss die Kamera acht Millionen Bildpunkte zusätzlich verarbeiten. Beide Kameras können aber auch noch flotter. Dazu wird in dem vorher erwähnten Menü der Punkt "Bildfolgezeitprio." gewählt. Jetzt legen die Kameras im ICE-Tempo von 10 Bildern/Sekunde los. Das halten die NEXen für immerhin rund 18 Bilder durch, bevor aus dem ICE ein Bummel-Zug wird.   

Jetzt fragt ihr euch bestimmt: Was ist denn der Unterschied zwischen den beiden Einstellungen außer dem Tempo? Ganz einfach: In der langsamen Geschwindigkeit werden Autofokus und Belichtung kontinuierlich nachgeführt. Sprich: Auch wenn sich im Motiv etwas bewegt und auf dich zukommt oder sich von dir entfernt, stellt die Kamera bei jeder Aufnahmen scharf und misst die Belichtung. Legt die Kamera im ICE-Tempo los, wird nur bei der ersten Aufnahme der Focus und die Belichtung bestimmt – dann nicht mehr. Für sich bewegende Motive ist diese Einstellung also nicht geeignet. Ebensowenig, wenn sich von Aufnahme zu Aufnahme die Helligkeit ändert. Beispielsweise bei einem schnellen Schwenk.

Apropos Schwenk: Mit beiden Kameras lassen sich Schwenkpanoramen aufnehmen – mit der NEX-7 sogar in 3D. Ich glaube ich hatte das weiter oben schon mal erwähnt ...

Ach ja, unter dem Punkt "Bildfolgemodus" findet ihr auch den Selbstauslöser – ziemlich gut versteckt finde ich. Einstellung wie gehabt zwei oder zehn Sekunden, auszuwählen über die Options-Taste unten rechts neben dem Display. Dabei frage ich mich gerade: Warum machen eigentlich alle Hersteller die gleichen Vorlaufzeiten? Gibt es da so etwas wie ein Selbstauslöser-Kartell? Man könnte doch auch vier und zwölf Sekunden nehmen. Fände ich einen guten Beitrag zur Entschleunigung des Lebens. Ach ja, zur Ehrenrettung von Sony sei gesagt, das sie noch eine Selbstauslöser-Funktion oben drauf gepackt haben: Die Selbstauslöser-Serienbildfunktion. Dabei macht die Kamera nach zehn Sekunden drei oder fünf Bilder in Folge. Auszuwählen geht das über – richtig: Die Optionstaste unten rechts neben dem Bildschirm.  

Was noch unter dem Punkt "Bildfolgemodus" versteckt ist: Die Bracketing-Funktion oder auch auf Deutsch, die Belichtungsreihe. Dabei macht die Kamera drei Bilder in Folge mit unterschiedlicher Belichtung. Ein kleiner Trick sei noch verraten – ach nee, den kennt ihr ja schon: Wenn du unten rechts den Knopf neben dem Display drückst, kannst du einstellen um wieviel Blendenstufen die einzelnen Aufnahmen sich unterscheiden sollen. Bei der NEX-6 sind das 1/3 Blende, 2/3 Blenden, 1 Blende, 2 Blenden oder 3 Blenden – mehr braucht man nicht. Warum es bei der NEX-7 nur 1/3 Blende und 2/3 Blenden sind, wird wohl ein Geheimnis von Sony bleiben.

Zeit für die nächste Punktewertung: Die Unterschiede sind wieder so minimal, dass die Entscheidung schwer fällt. Da die NEX-6 aber ein paar mehr Optionen hat und bei der Serienbildfunktion etwas länger durchgehalten hat, gibt's diesmal einen Punkt für die NEX-6

Was dann in Zahlen so aussieht:
NEX-7 – NEX-6       7 : 6

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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